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Die Kosten einer Firmengründung in Singapur bestehen aus zwei Teilen: den amtlichen Gebühren der ACRA in Höhe von insgesamt 315 SGD (15 SGD Namensantrag und 300 SGD Eintragung) sowie den lokalen Dienstleistungen, die Gründer mit Wohnsitz im Ausland vorhalten müssen. Das Gesamtbudget einer Private Limited Company (Pte Ltd) inklusive Beratung und Corporate Services liegt je nach Paket meist zwischen 7.000 und 12.000 USD.
Das Budget wird vor allem bestimmt durch Company Secretary, eingetragene Geschäftsadresse, ansässigen Nominee-Direktor, Beratung zur Kontoeröffnung und gegebenenfalls einen Antrag auf Employment Pass oder EntrePass. Buchhaltungs- und Wirtschaftsprüfungsleistungen in Singapur liegen je nach Unternehmensgröße zwischen 1.000 und 2.500 SGD pro Jahr.
Amtliche Gebühren und Steuersätze wurden anhand der Veröffentlichungen von ACRA und IRAS für 2026 geprüft. Vorschriften können sich ändern; bitte bestätigen Sie die aktuellen Werte vor einer Entscheidung auf den offiziellen Webseiten.
Die amtlichen Gebühren werden von der ACRA festgelegt und erhoben; die Honorare von World Company Setup umfassen ausschließlich Beratung, administrative Unterstützung und Corporate Services. Eintragungen und amtliche Registrierungen werden ausschließlich von den zuständigen Behörden vorgenommen.

Die Firmengründung in Singapur gehört zu den schnellsten und transparentesten Gründungsverfahren weltweit. Ein einheitlicher Körperschaftsteuersatz von 17 %, eine dreijährige Steuerbefreiung für Neugründungen, ein verlässliches Rechtssystem und die in der Praxis meist innerhalb von 1 bis 3 Werktagen abgeschlossene ACRA-Prüfung machen Singapur zur ersten Wahl internationaler Investoren.
Was Singapur von klassischen Offshore-Standorten unterscheidet, ist das Gleichgewicht zwischen niedriger Steuerlast und hoher Reputation. Eine Gesellschaft in Singapur gilt bei internationalen Banken, Zahlungsdienstleistern und Lieferanten nicht als Hochrisiko-Jurisdiktion. Damit eignet sich der Standort besonders für E-Commerce, Software, Beratung, Logistik und Rohstoffhandel — also für Unternehmen, die sowohl Steuereffizienz als auch zuverlässigen Bankzugang benötigen.
World Company Setup ist eine unabhängige private Unternehmensberatung und Anbieter von Corporate Services. Wir unterstützen Sie mit Beratung und administrativer Unterstützung: Gründungsberatung, Vorbereitung der Antragsunterlagen, Koordination von Company Secretary und ansässigem Direktor, Beratung zur Kontoeröffnung sowie laufende Buchhaltung. Die Eintragung des Unternehmens und amtliche Registrierungen unterliegen der Prüfung und Genehmigung der zuständigen Behörden in Singapur (ACRA).
Hinweis zur Prüfung: Die folgenden Gebühren, Steuersätze und Fristen basieren auf den Veröffentlichungen von ACRA und IRAS für das Jahr 2026. Vorschriften und Gebühren können sich ändern. Bitte prüfen Sie die aktuellen Werte vor einer Entscheidung auf den offiziellen Webseiten.
| Kriterium | Singapur Private Limited Company (Pte Ltd) |
|---|---|
| Gesellschaftsform | Private Limited Company (Pte Ltd) |
| Gründungsdauer | In der Praxis 1 bis 3 Werktage über ACRA Bizfile (Genehmigung obliegt der ACRA) |
| Amtliche Gebühren | 315 SGD (15 SGD Namensantrag + 300 SGD Eintragung) |
| Gesamtkosten inklusive Beratung | 7.000 bis 12.000 USD je nach Leistungspaket |
| Mindestkapital | 1 SGD (in der Praxis werden 1.000 bis 10.000 SGD empfohlen) |
| Körperschaftsteuer | 17 % einheitlicher Satz |
| Steuerrabatt YA 2026 | 40 % Rabatt; mindestens 1.500 SGD Barzuschuss, maximal 30.000 SGD |
| Befreiung für Neugründungen (erste 3 Jahre) | 75 % auf die ersten 100.000 SGD, weitere 50 % auf die nächsten 100.000 SGD |
| GST (Mehrwertsteuer) | 9 % — Registrierungsschwelle 1 Mio. SGD Umsatz |
| Ausländische Beteiligung | 100 % ausländische Anteilseigner möglich |
| Ansässiger Direktor | Mindestens ein in Singapur ansässiger Direktor ist Pflicht |
| Company Secretary | Bestellung innerhalb von 6 Monaten nach Eintragung |
| Kapitalertrag- und Dividendensteuer | Keine |
| Frist für den Jahresbericht | Innerhalb von 7 Monaten nach Geschäftsjahresende |
| Doppelbesteuerungsabkommen | Mit mehr als 100 Staaten |
Um die Kosten einer Unternehmensgründung in Singapur richtig einzuschätzen, sollten amtliche Gebühren und verpflichtende Dienstleistungen getrennt betrachtet werden. Die staatlichen Gebühren sind niedrig und fest; das Budget wird vor allem durch die lokale Infrastruktur bestimmt, die nicht in Singapur ansässige Gründer vorhalten müssen.
| Kostenposition | Betrag | Anmerkung |
|---|---|---|
| ACRA-Namensantrag | 15 SGD | Ein genehmigter Name wird 120 Tage reserviert |
| ACRA-Eintragungsgebühr | 300 SGD | Einmalig, Zahlung über Bizfile |
| Amtliche Gebühren insgesamt | 315 SGD | Erhebung durch die ACRA |
| Company Secretary (jährlich) | Dienstleistungshonorar | Gesetzlich vorgeschrieben, qualifizierte ansässige Person |
| Eingetragene Geschäftsadresse (jährlich) | Dienstleistungshonorar | Eine physische Adresse in Singapur ist Pflicht |
| Nominee-Direktor (jährlich) | Dienstleistungshonorar | Für Gesellschafter mit Wohnsitz im Ausland |
| Buchhaltung und Steuererklärung (jährlich) | 1.000 bis 2.500 SGD | Abhängig von Transaktionsvolumen und Unternehmensgröße |
| ACRA-Jahresberichtsgebühr | 60 SGD | Für jedes Geschäftsjahr fällig |
| Gesamtkosten erstes Jahr mit Beratung | 7.000 bis 12.000 USD | Inklusive Beratung zur Kontoeröffnung und Buchhaltung im ersten Jahr |
Unser Beratungs- und Servicepaket umfasst in der Regel:
Buchhaltungs- und Prüfungsleistungen liegen je nach Unternehmensgröße zwischen 1.000 und 2.500 SGD pro Jahr. Fordern Sie ein kostenloses Angebot mit einer klaren Kostenaufstellung für Ihr Vorhaben an.
Singapur liegt im Zentrum der großen südostasiatischen Volkswirtschaften wie Malaysia, Indonesien und Thailand. Der direkte Zugang zum ASEAN-Markt mit mehr als 700 Millionen Menschen ist ein entscheidender Vorteil für Unternehmen, die eine regionale Zentrale suchen. Der Hafen von Singapur zählt zu den größten Umschlaghäfen der Welt und senkt die Logistikkosten für den physischen Warenhandel.
Der einheitliche Körperschaftsteuersatz von 17 % liegt deutlich unter dem OECD-Durchschnitt. Neu gegründete Gesellschaften erhalten in den ersten drei Veranlagungsjahren eine Befreiung von 75 % auf die ersten 100.000 SGD sowie weitere 50 % auf die nächsten 100.000 SGD des steuerpflichtigen Gewinns. Da der Rahmen seit Jahren stabil ist, ist eine mehrjährige Finanzplanung realistisch.
Singapur belegt in Indizes zur Geschäftsfreundlichkeit und Korruptionswahrnehmung durchgängig Spitzenplätze. Eine transparente Justiz, starker Schutz geistigen Eigentums und eine konsequente Antikorruptionspolitik schaffen ein sicheres Umfeld für langfristige Investitionen.
Ausländische Privatpersonen und Gesellschaften können sämtliche Anteile einer Singapur-Gesellschaft halten, ohne einen lokalen Partner zu benötigen. Die einzige strukturelle Bedingung ist die Bestellung mindestens eines in Singapur ansässigen Direktors.
Neben starken lokalen Banken wie DBS, OCBC und UOB sind internationale Institute wie HSBC, Citibank und Standard Chartered in Singapur aktiv. Lizenzierte Fintech-Anbieter wie Aspire, Airwallex und Wise Business ermöglichen eine vollständig digitale Kontoeröffnung und die Verwaltung mehrerer Währungen.
Die Eintragung erfolgt über das ACRA-Portal Bizfile innerhalb von 1 bis 3 Werktagen. Sind alle Unterlagen vollständig und ist keine zusätzliche Prüfung erforderlich, ist auch eine Genehmigung am selben Tag möglich.
Singapur kennt keine Devisenkontrollen für Kapital- oder Gewinntransfers. Dank des einstufigen Steuersystems werden Dividenden ohne weitere Besteuerung an die Gesellschafter ausgeschüttet — ein wesentlicher Vorteil für internationale Holdingstrukturen.
Singapur wendet das Territorialprinzip an: Besteuert werden grundsätzlich in Singapur erzielte Einkünfte sowie ausländische Einkünfte, die nach Singapur überführt werden. Die folgende Tabelle fasst die für 2026 maßgeblichen Sätze zusammen.
| Steuerart | Satz 2026 | Wichtiges Detail |
|---|---|---|
| Körperschaftsteuer | 17 % einheitlich | Gilt für inländische und ausländische Gesellschaften gleich |
| Befreiung für Neugründungen | 75 % + 50 % | Erste 3 Veranlagungsjahre; Tranchen von je 100.000 SGD |
| Steuerrabatt YA 2026 | 40 % | Mindestens 1.500 SGD Barzuschuss, maximal 30.000 SGD Gesamtvorteil |
| GST (Mehrwertsteuer) | 9 % | Registrierungsschwelle 1 Mio. SGD steuerbarer Umsatz |
| Einkommensteuer (ansässig) | 0 % bis 24 % | Erste 20.000 SGD steuerfrei; Höchstsatz über 1 Mio. SGD |
| Kapitalertragsteuer | Keine | Gewinne aus Anteils- und Vermögensverkäufen bleiben unversteuert |
| Quellensteuer auf Dividenden | Keine | Einstufiges Körperschaftsteuersystem |
| Erbschaft- und Vermögensteuer | Keine | Vorteilhaft für Familienholdings |
Mit dem im Haushalt 2026 angekündigten Instrument erhalten alle steuerpflichtigen Gesellschaften einen Rabatt in Höhe von 40 % der für YA 2026 zu zahlenden Körperschaftsteuer. Aktive Gesellschaften, die im Jahr 2025 mindestens einen lokalen Mitarbeiter beschäftigt haben, erhalten einen Mindestvorteil von 1.500 SGD als Barzuschuss. Der Gesamtvorteil aus Rabatt und Barzuschuss ist auf 30.000 SGD begrenzt.
Praktische Bedeutung: Für eine profitable Pte Ltd senkt diese Maßnahme die effektive Steuerbelastung im Veranlagungsjahr 2026 einmalig deutlich. Der Rabatt wird automatisch berechnet, ein separater Antrag ist nicht erforderlich.
Singapur erhebt eine indirekte Steuer. Der GST-Satz beträgt 9 %. Die Registrierung ist verpflichtend, sobald der steuerbare Umsatz im Kalenderjahr 1 Mio. SGD übersteigt oder in den nächsten zwölf Monaten voraussichtlich übersteigen wird. Unternehmen unterhalb der Schwelle können sich freiwillig registrieren, was für exportorientierte Betriebe wegen des Vorsteuerabzugs sinnvoll sein kann.

Singapur ist mit niedrigen Steuersätzen, moderner Infrastruktur und globalen Handelsmöglichkeiten ein attraktiver Standort für Unternehmer. World Company Setup bietet professionelle Beratung für Unternehmer, die eine Geschäftspräsenz in Singapur planen — von der Bewertung der Gründungsoptionen über die Vorbereitung der Antragsunterlagen bis zur Prozesskoordination. Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch für Ihren individuellen Gründungsplan und eine transparente Kostenübersicht.
Beratung zur Firmengründung in Singapur — Beratung anfragen
Rechtlicher Hinweis: World Company Setup and Corporate Services – FZCO ist eine unabhängige private Unternehmensberatung und Anbieter von Corporate Services. Wir sind keine Behörde des Staates Singapur und stehen in keiner Verbindung zu ACRA, IRAS oder einer anderen Regierungsstelle Singapurs. Firmeneintragungen, behördliche Genehmigungen, Lizenzen und andere amtliche Registrierungen werden ausschließlich von den zuständigen Behörden ausgestellt bzw. verwaltet. Wir erbringen professionelle Beratung, administrative Unterstützung und Prozesskoordination. Kontoeröffnungen unterliegen den unabhängigen Genehmigungs- und Compliance-Verfahren des jeweils gewählten Finanzinstituts; eine Kontogenehmigung kann von uns nicht garantiert werden.
Die amtlichen ACRA-Gebühren betragen insgesamt 315 SGD: 15 SGD für den Namensantrag und 300 SGD für die Eintragung. Das Gesamtbudget einer Pte Ltd inklusive Beratung, eingetragener Adresse, Company Secretary, ansässigem Nominee-Direktor und Betreuung im ersten Jahr kostet in der Regel 7.000 bis 12.000 USD. Für Buchhaltung und Steuererklärung kommen je nach Unternehmensgröße 1.000 bis 2.500 SGD pro Jahr hinzu.
Die Eintragung einer Private Limited Company über ACRA Bizfile ist meist in 1 bis 3 Werktagen abgeschlossen. Sind alle Unterlagen vollständig und ist keine Prüfung durch eine weitere Behörde nötig, ist die Genehmigung sogar am selben Tag möglich; Zeitpunkt und Ergebnis unterliegen der Prüfung durch die ACRA. Länger dauert die Kontoeröffnung: 2 bis 6 Wochen bei traditionellen Banken, wenige Werktage bei lizenzierten Fintech-Anbietern.
Ja. Ausländische Privatpersonen und Gesellschaften können sämtliche Anteile halten, ohne einen lokalen Partner zu benötigen. Die einzige strukturelle Bedingung ist, dass mindestens ein in Singapur ansässiger Direktor bestellt wird.
Ja. Nach dem Companies Act muss jede Singapur-Gesellschaft mindestens einen Direktor haben, der gewöhnlich in Singapur ansässig ist — also Staatsbürger, Daueraufenthaltsberechtigter oder Inhaber einer gültigen Arbeitserlaubnis. Gründer im Ausland erfüllen diese Anforderung meist über einen Nominee-Direktor und behalten als Gesellschafter die volle Kontrolle.
Singapur erhebt eine einheitliche Körperschaftsteuer von 17 % auf den steuerpflichtigen Gewinn. Neu gegründete Gesellschaften erhalten in den ersten drei Veranlagungsjahren 75 % Befreiung auf die ersten 100.000 SGD und weitere 50 % auf die nächsten 100.000 SGD. Für YA 2026 gilt zusätzlich ein Steuerrabatt von 40 % mit einem Mindestvorteil von 1.500 SGD und einem Höchstbetrag von 30.000 SGD.
Der GST-Satz beträgt 9 %. Die Registrierung ist verpflichtend, wenn der steuerbare Umsatz am Ende des Kalenderjahres 1 Mio. SGD übersteigt oder in den nächsten zwölf Monaten voraussichtlich übersteigen wird. Unternehmen unterhalb der Schwelle können sich freiwillig registrieren, was für exportorientierte Betriebe wegen des Vorsteuerabzugs vorteilhaft sein kann.
Gesetzlich genügt 1 SGD, es gibt also keine echte Kapitalhürde. In der Praxis bewerten Banken und Geschäftspartner ein eingezahltes Kapital von 1.000 bis 10.000 SGD deutlich positiver. Für lizenzpflichtige Tätigkeiten in Finanzwesen, Bildung oder Reise kann ein erheblich höheres Kapital erforderlich sein.
Traditionelle Banken wie DBS, OCBC und UOB verlangen in der Regel ein persönliches Gespräch mit mindestens einem Direktor. Lizenzierte Fintech-Anbieter wie Airwallex, Aspire und Wise Business ermöglichen eine vollständig digitale Eröffnung. Viele Gründer starten daher mit einem Fintech-Konto und ergänzen später eine klassische Bankverbindung. In jedem Fall unterliegt die Kontoeröffnung den unabhängigen Compliance-, KYC- und Genehmigungsverfahren des jeweiligen Instituts.
Ja. Jede Gesellschaft muss innerhalb von sechs Monaten nach der Eintragung einen Company Secretary bestellen. Diese Person muss qualifiziert und in Singapur ansässig sein und verantwortet gesetzliche Einreichungen, Protokolle und die Führung der Gesellschaftsregister.
Für die überwiegende Mehrheit ausländischer Gründer ist die Private Limited Company (Pte Ltd) die richtige Wahl: begrenzte Haftung, vollständiger Zugang zu Steueranreizen und der einfachste Weg zum Firmenkonto. Eine Zweigniederlassung eignet sich für etablierte Konzerne, ein Repräsentationsbüro nur für Marktforschung ohne Geschäftstätigkeit.
Nein. Für Gründung und Anteilsbesitz ist kein Wohnsitz in Singapur erforderlich. Wenn Sie das Unternehmen vor Ort führen oder umziehen möchten, beantragen Sie einen Employment Pass oder einen EntrePass. Andernfalls wird die Anforderung an den ansässigen Direktor über einen Nominee erfüllt.
Handel, Beratung und Technologie benötigen meist keine besondere Lizenz. Regulierte Bereiche schon: Finanzdienstleistungen erfordern eine MAS-Lizenz, Lebensmittelbetriebe eine SFA-Genehmigung, Bildungsanbieter eine CPE-Registrierung und Reisebüros eine Reisebürolizenz. Der bei der Gründung gewählte SSIC-Code bestimmt, welche Regelung greift.
Jedes Jahr sind die ECI-Meldung innerhalb von 3 Monaten nach Geschäftsjahresende, eine AGM innerhalb von 6 Monaten, der Jahresbericht bei der ACRA innerhalb von 7 Monaten (Gebühr 60 SGD) und die Körperschaftsteuererklärung bis zum 30. November einzureichen. GST-registrierte Gesellschaften geben zusätzlich meist quartalsweise GST-Erklärungen ab. Verspätungen führen zu Bußgeldern.
Singapur kennt kein eigenes IBC-Regime; Offshore-Tätigkeit erfolgt über eine gewöhnliche Pte Ltd. Diese genießt vollen Vertrags- und Bankzugang, begrenzte Haftung und Zugriff auf mehr als 100 Doppelbesteuerungsabkommen. Im Gegenzug muss sie ordnungsgemäße Bücher führen, ein Register der wirtschaftlich Berechtigten unterhalten, Jahres- und Steuererklärungen einreichen sowie die Anforderungen an ansässigen Direktor und Company Secretary erfüllen. Befreiungen für ausländische Einkünfte gelten nur, wenn die vorgesehenen Bedingungen erfüllt sind.
Ja. Ein Wohnsitz in Singapur ist keine Gründungsvoraussetzung. Gesetzlich erforderlich ist mindestens ein in Singapur ansässiger Direktor; dies lässt sich über einen Nominee-Direktor abdecken, während Sie aus dem Ausland Gesellschafter und Direktor bleiben. Beachten Sie jedoch: Singapur beurteilt die steuerliche Ansässigkeit danach, wo Geschäftsleitung und Kontrolle tatsächlich ausgeübt werden. Werden alle Entscheidungen im Wohnsitzstaat getroffen, kann die Gesellschaft dort als ansässig gelten. Substanzplanung gehört deshalb von Beginn an dazu.
Ja, und das Netz gehört zu den dichtesten in Asien. IRAS veröffentlicht eine Liste mit mehr als 100 umfassenden Abkommen, begrenzten Abkommen und Vereinbarungen zum Informationsaustausch. Diese Abkommen begrenzen die Quellensteuer auf Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren und verhindern, dass dieselben Einkünfte zweimal besteuert werden. Für die Inanspruchnahme benötigen Sie eine Ansässigkeitsbescheinigung (Certificate of Residence) von IRAS für das betreffende Steuerjahr.
Bei einer inaktiven Pte Ltd ohne Vermögen und ohne Verbindlichkeiten ist der Antrag auf Löschung (Striking Off) bei ACRA der Standardweg. Die Geschäftstätigkeit muss eingestellt sein, bei IRAS dürfen keine offenen Steuern oder fehlenden Erklärungen bestehen, es darf kein aktives Bankkonto und kein anhängiges Verfahren geben. ACRA informiert Direktoren und Gläubiger, veröffentlicht eine amtliche Mitteilung und räumt eine Widerspruchsfrist ein, weshalb die Schließung meist mehrere Monate dauert. Gesellschaften mit Vermögen oder Schulden müssen liquidiert werden.
Die wiederkehrenden Positionen sind Company Secretary und eingetragene Adresse, Buchhaltung und Steuererklärungen sowie die ACRA-Gebühr für den Annual Return in Höhe von 60 SGD. Die Servicehonorare hängen vom Transaktionsvolumen, von der GST-Registrierung und davon ab, ob eine Prüfungspflicht besteht. Kleine Gesellschaften, die von der Prüfungsbefreiung profitieren, haben ein deutlich niedrigeres Compliance-Budget. Wir schlüsseln den Jahresbetrag im Angebot Position für Position auf.
Ja, Singapur ist einer der beliebtesten Standorte für Händler mit Fokus auf den ASEAN-Markt. Freihafeninfrastruktur, ein starkes Logistiknetz und Banking, das sich reibungslos mit globalen Zahlungsdienstleistern verbindet, erleichtern den Plattformhandel. Beim Verkauf an Verbraucher in Singapur müssen Sie die GST-Registrierungsschwelle von 1 Mio. SGD und die Einfuhr-GST im Blick behalten und prüfen, ob Ihre Produktkategorie eine besondere Genehmigung erfordert.
Nach Angaben des Arbeitsministeriums (MOM) beginnt die Schwelle für das feste Monatsgehalt beim Employment Pass bei 5.600 SGD, liegt im Finanzsektor bei 6.200 SGD und steigt mit dem Alter auf rund 10.700 SGD ab Mitte 40. Zusätzlich werden Anträge über das punktebasierte COMPASS-System bewertet. Das MOM hat eine Anhebung des Mindestgehalts auf 6.000 SGD angekündigt, weshalb der am Antragstag gültige Wert zu prüfen ist.
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