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Gibt es ein Casino in Dubai? Die kurze Antwort
Wynn Al Marjan Island: die bestätigten Projektdaten
Ist Glücksspiel in den VAE legal?
Was wird Wynn Al Marjan Island umfassen?
Wo liegt Al Marjan Island und wie weit ist Dubai entfernt?
Glücksspiellizenzen der VAE und das Antragsverfahren
Mit einem Unternehmen in die Casino-Wirtschaft einsteigen
Wirtschaftliche Wirkung auf Ras Al Khaimah
In Dubai gibt es kein Casino, und ein lizenziertes Casino-Projekt wurde dort auch nicht angekündigt. Das erste legale Casino der Vereinigten Arabischen Emirate entsteht in Wynn Al Marjan Island, einem integrierten Resort auf Al Marjan Island im Emirat Ras Al Khaimah, rund eine Autostunde nördlich von Dubai. Betreiber Wynn Resorts erhielt im Oktober 2024 die erste kommerzielle Glücksspiellizenz des Landes. Der Begriff „Dubai Casino“ ist damit eine verbreitete Fehlbezeichnung: Das Projekt liegt im Nachbaremirat, nicht in Dubai.
Dieser Unterschied ist mehr als eine geografische Feinheit. Wer die Liefer-, Hotellerie-, Gastronomie- oder Technologiekette rund um das Resort bedienen will, hat es mit den Behörden von Ras Al Khaimah und der föderalen Glücksspielaufsicht zu tun, nicht mit Dubai.
Ein großer Teil der kursierenden Zahlen zu diesem Projekt ist veraltet. Die folgende Tabelle fasst die Werte zusammen, die durch Investorenmitteilungen von Wynn Resorts und regulatorische Quellen belegt sind.
| Position | Aktueller Wert | Anmerkung |
|---|---|---|
| Eröffnung | September nächsten Jahres | Angekündigt in der Quartalsmitteilung vom 5. August |
| Gesamtkosten | 5,7 Mrd. US-Dollar | Budget um 600 Mio. US-Dollar nach oben korrigiert |
| Anteil Wynn Resorts | 40 % | Bisher 1,06 Mrd. US-Dollar Bareinlage in das Joint Venture |
| Zimmer und Suiten | 1.530 Einheiten | 1.217 Zimmer, 297 Suiten, Royal Apartments, Townhomes, Marina-Residenzen |
| Spielfläche | ca. 20.900 m² | Zusätzlich ein separater High-Limit-Bereich in einem oberen Geschoss |
| Gastronomie | 22 Restaurants und Bars | 12.000 m² Einzelhandel, 7.708 m² Kongressfläche |
| Strandabschnitt | 550 Meter | Mit einer Marina für 98 Yachten |
| Glücksspiellizenz | 15 Jahre | Im Oktober 2024 von der GCGRA als erste kommerzielle Lizenz der VAE erteilt |
Ursprünglich war die Eröffnung für das erste Quartal geplant. Wynn Resorts verschob den Termin auf September, nachdem regionale Spannungen im Februar zu einem Baustopp und zu Lieferverzögerungen geführt hatten. Rund die Hälfte der Mehrkosten von 600 Mio. US-Dollar führt das Unternehmen unmittelbar auf diese Unterbrechung zurück. Der Rohbau des Turms wurde im vergangenen Dezember fertiggestellt; derzeit laufen Innenausbau und Fassadenarbeiten.
Das Projekt wird über ein Joint Venture von Wynn Resorts und Partnern aus Ras Al Khaimah umgesetzt. Wynn hält 40 %, die übrigen Anteile liegen bei lokalen Investoren. Diese Struktur folgt einem in den VAE verbreiteten Modell: Die internationale Marke übernimmt den Betrieb, lokale Partner bringen Grundstück und einen Großteil des Kapitals ein.
Die meisten Antworten auf diese Frage sind entweder veraltet oder unvollständig. Die korrekte Antwort hat zwei Ebenen.
Nicht lizenziertes Glücksspiel bleibt nach dem Strafrecht der VAE eine Straftat. Online-Wetten, nicht genehmigte Glücksspiele und der Zugriff auf ausländische Wettseiten fallen weiterhin unter das Verbot. Glücksspiel ist also nicht allgemein erlaubt worden; aus einem fortbestehenden Verbot wurde lediglich ein eng umgrenzter, lizenzierter Bereich herausgenommen.
Die General Commercial Gaming Regulatory Authority (GCGRA) wurde als einzige föderale Behörde eingerichtet, die kommerzielles Glücksspiel lizenzieren darf. Sie bezeichnet sich selbst als die allein zuständige Stelle für die Erteilung solcher Lizenzen in den VAE. Ihr Zuständigkeitsbereich reicht weit über Casinos hinaus: Es bestehen eigene Lizenzkategorien für Lotterien, Online-Gaming, Sportwetten, Zulieferunternehmen und einzelne Beschäftigte im Spielbetrieb. Praktisch heißt das: Ein Unternehmen braucht keine Betreiberlizenz, um seriös in den Sektor einzusteigen — auf der Zulieferseite gibt es einen regulierten Weg.
Ras Al Khaimah ist das einzige Emirat mit einem angekündigten integrierten Resort. Für Dubai und Abu Dhabi wurde kein Casino-Projekt erklärt. Da die Emirate ihre Tourismuspolitik innerhalb des föderalen Rahmens selbst bestimmen, verschafft der frühe Schritt Ras Al Khaimah einen Vorsprung — sowohl auf Betreiber- als auch auf Zulieferseite.
Die Anlage ist als vollständige Freizeit- und Geschäftsdestination konzipiert, nicht als Casino mit angeschlossenem Hotel. Die veröffentlichten Planungen umfassen:
Al Marjan Island ist eine aufgeschüttete Inselgruppe aus vier Inseln, die von der Küste von Ras Al Khaimah in den Arabischen Golf hineinreicht. Sie umfasst mehr als 2,7 Quadratkilometer bei rund 7,8 Kilometern Küstenlinie. Vom Zentrum Dubais ist die Insel etwa eine Autostunde entfernt, vom Ras Al Khaimah International Airport rund vierzig Minuten. Mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur des Emirats dürften sich beide Fahrzeiten verkürzen.
Wirtschaftlich ergibt der Standort damit Sinn: Das Resort liegt nah genug an Dubai, um von dessen Besucherstrom zu profitieren, aber in einem Emirat mit deutlich niedrigeren Grundstücks- und Betriebskosten. Für Hotel-, Immobilien- und Dienstleistungsinvestitionen in der Region ist genau dieses Verhältnis ausschlaggebend.
Die Zutrittsregeln ergeben sich aus den Auflagen der GCGRA-Lizenz und werden voraussichtlich vor der Eröffnung im Detail veröffentlicht. Vergleichbare Regime in der Region beruhen auf Altersgrenzen, Identitätsprüfung, Sperrdateien und Verpflichtungen zum verantwortungsvollen Spiel. Branchenquellen erwarten überwiegend touristische Besucher und halten gesonderte Regeln für Ansässige für möglich. Diese noch nicht bestätigten Punkte als gesicherte Tatsachen darzustellen, wäre unseriös.
Das erwartete Betriebsmodell ähnelt den integrierten Resorts in Singapur: registrierter Zutritt, eine vom übrigen Hotel baulich getrennte Spielfläche, Werbe- und Promotionbeschränkungen sowie eine eigene Eignungslizenz für das Personal. Der Großteil der Gäste wird die Anlage voraussichtlich nutzen, ohne die Spielfläche überhaupt zu betreten. Für Zulieferer ist das die entscheidende Information: Das Nachfragevolumen liegt in Hotellerie und Veranstaltungen, nicht am Spieltisch.
Der Einstieg in den Sektor bedeutet nicht zwangsläufig, ein Casino zu betreiben. Die Lizenzarchitektur der GCGRA öffnet Unternehmen unterschiedlicher Größe mehrere Türen.
| Lizenzkategorie | Für wen | Umfang |
|---|---|---|
| Spielstätte (Gaming Facility) | Betreiber integrierter Resorts | Befugnis zum Betrieb eines physischen Casinos |
| Lotterie und Lotterievertrieb | Lotteriebetreiber und Verkaufsstellen | Betrieb und Vertrieb nationaler Lotterieprodukte |
| Online-Gaming | Digitale Gaming-Plattformen | Lizenzierte Online-Glücksspielangebote |
| Sportwetten | Wettanbieter | Lizenzierter Sportwettbetrieb |
| Zulieferer (Gaming-Related Vendor) | Ausrüstung, Software, Zahlungsverkehr, Dienstleistungen | Lieferung an lizenzierte Betreiber |
| Schlüsselpersonen und Beschäftigte | Führungskräfte und Personal im Spielbetrieb | Persönliche Eignung und berufliche Qualifikation |
Allen Anträgen gemeinsam sind die Offenlegung der wirtschaftlich Berechtigten, Nachweise zur Finanzkraft, eine Mittelherkunftsprüfung, ein Geldwäschepräventionsprogramm und eine Zuverlässigkeitsprüfung der Führungsebene. Das Verfahren ist nicht kurz; selbst Zuliefererlizenzen erfordern eine umfangreiche Prüfungsakte. Da die Behörde keinen veröffentlichten Gebührentarif bereitstellt, lassen sich Antrags- und Sicherheitsbeträge nicht seriös beziffern und sollten vor der Einreichung bestätigt werden.
Eine Glücksspiellizenz ist nicht der einzige Zugang zu dieser Wertschöpfungskette. Der Ring aus Unterbringung, Transport, Gastronomie, Veranstaltungen und Technologie rund um das Resort ist der weitaus zugänglichere Einstiegspunkt.
Im Emirat gibt es drei Wege: eine Freizonengesellschaft, eine Mainland-Gesellschaft und eine internationale Registrierung. Die Freizonenstruktur eignet sich für Dienstleistungs- und Handelsunternehmen, die vollständige ausländische Eigentümerschaft und eine schnelle Gründung wollen; eine Mainland-Lizenz kann erforderlich sein, wenn direkt an Endkunden im Emirat verkauft wird. Details finden Sie in unseren Beiträgen zur Unternehmensregistrierung in Ras Al Khaimah und zu den Freihandelszonen der VAE. Wer im Tourismusbereich tätig werden will, sollte zudem prüfen, wie ein Tourismusunternehmen gegründet wird — dafür gilt eine eigene Genehmigungskategorie.
Die Körperschaftsteuer der VAE beträgt 9 % auf steuerpflichtige Einkünfte oberhalb von 375.000 AED; darunter gilt ein Satz von 0 %. Der Regelsatz der Mehrwertsteuer liegt bei 5 %. Für Freizonengesellschaften, die die Voraussetzungen für qualifizierte Einkünfte erfüllen, kann ein abweichendes Regime gelten; dieser Status ist jedoch nicht automatisch, sondern setzt nachgewiesene wirtschaftliche Substanz und qualifizierte Tätigkeiten voraus. Ob eine gesonderte Abgabe auf Glücksspielumsätze eingeführt wird, ist bislang nicht veröffentlicht. Im deutschsprachigen Raum ansässige Gesellschafter sollten zusätzlich Doppelbesteuerungsabkommen und Hinzurechnungsbesteuerung prüfen; einen Überblick gibt unsere Seite zur Steuerberatung in den VAE.
Ein Haus mit 1.530 Einheiten beginnt lange vor der Eröffnung mit dem Einkauf. Hoteltextilien und Ausstattung, Küchentechnik, Lebensmittelversorgung, Wäscherei und Reinigung, Sicherheitstechnik, digitale Zahlungsinfrastruktur, Personalgewinnung und Schulung, Eventproduktion und Transportdienste — all das erfordert keine Glücksspiellizenz. Nur Unternehmen, die Ausrüstung oder Software unmittelbar für die Spielfläche liefern, fallen unter die Zuliefererlizenz. Entscheidend ist, vor der Eröffnung eine lokale Gesellschaft mit der passenden Genehmigung zu haben.
Wynn Resorts hat angekündigt, im Vollbetrieb mehrere tausend Beschäftigte einzustellen, und begann die Rekrutierung lange vor der Eröffnung. Das Emirat versteht das Casino nicht als isolierte Attraktion, sondern als Multiplikator, der Beherbergungskapazität und Besucherausgaben insgesamt anhebt.
Das fügt sich in ein größeres Programm. Ras Al Khaimah baut seit Jahren Kapazitäten in Natur- und Abenteuertourismus sowie im Tagungsgeschäft auf; das integrierte Resort setzt darauf ein Premiumsegment. Flughafenkapazität, Straßenanbindung und eine Brücke zur besseren Erschließung der Insel laufen im selben Zeitrahmen. Das eigentliche Signal für Investoren ist deshalb nicht die Größe eines einzelnen Projekts, sondern die gleichzeitige Anhebung von Verkehr, Beherbergung und Veranstaltungsinfrastruktur.
Auf dem Immobilienmarkt sind auf und um Al Marjan Island Preisbewegungen sichtbar. Hier ist Zurückhaltung angebracht: Die im Markt kursierenden Versprechen von „20 bis 40 % Wertsteigerung“ und „bis zu 10 % Mietrendite“ stammen überwiegend aus Verkaufsunterlagen und sind nicht durch unabhängige Daten belegt. Eine Investitionsentscheidung sollte auf Übergabeterminen, dem Track Record des Entwicklers, Service Charges und tatsächlichen Auslastungszahlen beruhen. Siehe dazu Immobilienkauf in den VAE und das Goldene Visum der VAE.
In beiden Emiraten gibt es derzeit kein lizenziertes Casino-Projekt, und eine Lizenzvergabe wurde nicht bekannt gegeben. Für Dubai kursieren Szenarien in der Branche, bestätigt ist davon nichts. In Ras Al Khaimah wurde dagegen bereits Fläche für ein zweites integriertes Resort reserviert — das Emirat plant also offenbar nicht mit einem einzelnen Projekt. Für Entscheider ist deshalb weniger relevant, wann Dubai nachzieht, als vielmehr, wie man jetzt in die Lieferkette in Ras Al Khaimah gelangt.
Als Ausgangspunkt für die Strukturierung in der Region dient unsere Seite zur Firmengründung in Dubai. Zum Vergleich lohnen sich auch Singapur und Saudi-Arabien.
Nicht nur der Betreiber profitiert. Ein Haus mit 1.530 Einheiten kauft laufend in Dutzenden Kategorien ein: Lebensmittel, Hoteltextilien, Küchentechnik, Wäscherei, Sicherheitstechnik, digitale Zahlungsinfrastruktur, Personalgewinnung und Eventproduktion. Für die meisten dieser Kategorien ist keine Glücksspiellizenz erforderlich — nur Unternehmen, die Ausrüstung oder Software unmittelbar für die Spielfläche liefern, fallen unter die Zuliefererlizenz.
Entscheidend ist, vor der Eröffnung eine Gesellschaft mit der passenden Genehmigung in Ras Al Khaimah zu haben. Lieferantenlisten werden vor dem Start geschlossen; ein späterer Einstieg ist deutlich schwieriger.
Ob Freizonengesellschaft, Mainland-Gesellschaft oder internationale Registrierung in Ras Al Khaimah die richtige Wahl ist, hängt von Tätigkeit, Kundenprofil und Steuerplanung ab. Eine falsch gewählte Genehmigungskategorie kann Lieferaufträge blockieren und die Kontoeröffnung verzögern.
Sprechen Sie mit unserem Team über Struktur, Genehmigungskategorie, Aufenthaltsvisum und steuerliche Pflichten.
Nein. In Dubai gibt es kein betriebenes oder lizenziertes Casino. Das erste legale Casino der Vereinigten Arabischen Emirate entsteht in Wynn Al Marjan Island, einem integrierten Resort auf Al Marjan Island im Emirat Ras Al Khaimah, rund eine Autostunde nördlich von Dubai.
Teilweise. Nicht lizenziertes Glücksspiel bleibt nach Bundesrecht strafbar; Online-Wetten und ausländische Wettseiten sind weiterhin verboten. Ausgenommen ist kommerzielles Glücksspiel, das von der General Commercial Gaming Regulatory Authority (GCGRA) lizenziert wird. Glücksspiel ist also nicht allgemein erlaubt, sondern reguliert und lizenzpflichtig.
Wynn Resorts hat in der Investorenmitteilung zum zweiten Quartal den September des nächsten Jahres als Eröffnungstermin genannt. Ursprünglich war das erste Quartal geplant; ein durch regionale Spannungen ausgelöster Baustopp verschob den Termin.
Das Gesamtbudget liegt bei 5,7 Milliarden US-Dollar, nachdem es wegen des Baustopps und der Lieferverzögerungen um 600 Millionen US-Dollar nach oben korrigiert wurde. Wynn Resorts hält 40 Prozent am Joint Venture und hat bisher 1,06 Milliarden US-Dollar in bar eingebracht.
Al Marjan Island ist eine aufgeschüttete Inselgruppe aus vier Inseln, die von der Küste von Ras Al Khaimah in den Arabischen Golf reicht. Sie umfasst mehr als 2,7 Quadratkilometer bei rund 7,8 Kilometern Küstenlinie und liegt etwa eine Autostunde vom Zentrum Dubais sowie rund vierzig Minuten vom Ras Al Khaimah International Airport entfernt.
Der 70-stöckige Turm ist für insgesamt 1.530 Einheiten geplant: 1.217 Zimmer, 297 Suiten, Royal Apartments, Townhomes mit Garten und Marina-Residenzen. Die Hauptspielfläche beträgt rund 20.900 Quadratmeter, dazu kommt ein separater High-Limit-Bereich. Vorgesehen sind außerdem 22 Restaurants und Bars, 12.000 Quadratmeter Einzelhandel und 7.708 Quadratmeter Kongressfläche.
Die GCGRA nimmt Anträge für Spielstätten, Lotterie und Lotterievertrieb, Online-Gaming, Sportwetten, Zulieferer sowie für Schlüsselpersonen und Beschäftigte entgegen. Erforderlich sind die Offenlegung der wirtschaftlich Berechtigten, Nachweise zur Finanzkraft, eine Mittelherkunftsprüfung, ein Geldwäschepräventionsprogramm und eine Zuverlässigkeitsprüfung der Führungsebene. Ein veröffentlichter Gebührentarif liegt nicht vor, daher sollten Beträge vor der Einreichung bestätigt werden.
Die Zutrittsregeln folgen den Auflagen der GCGRA-Lizenz und werden voraussichtlich vor der Eröffnung im Detail veröffentlicht. Vergleichbare Regime in der Region beruhen auf Altersgrenzen, Identitätsprüfung, Sperrdateien und Verpflichtungen zum verantwortungsvollen Spiel. Branchenquellen halten gesonderte Regeln für Ansässige für möglich.
Nein. Unterbringung, Lebensmittelversorgung, Hoteltextilien, Küchentechnik, Wäscherei, Reinigung, Sicherheitstechnik, digitale Zahlungsinfrastruktur, Personalgewinnung, Schulung, Eventproduktion und Transport fallen nicht unter die Lizenzpflicht. Nur Unternehmen, die Ausrüstung oder Software unmittelbar für die Spielfläche liefern, benötigen eine Zuliefererlizenz.
Die Körperschaftsteuer der VAE beträgt 9 Prozent auf steuerpflichtige Einkünfte oberhalb von 375.000 AED; darunter gilt ein Satz von 0 Prozent. Der Regelsatz der Mehrwertsteuer liegt bei 5 Prozent. Für Freizonengesellschaften mit qualifizierten Einkünften kann ein abweichendes Regime gelten, dieser Status ist jedoch nicht automatisch. Eine gesonderte Abgabe auf Glücksspielumsätze wurde bislang nicht veröffentlicht.
In beiden Emiraten gibt es derzeit kein lizenziertes Casino-Projekt, und eine Lizenzvergabe wurde nicht bekannt gegeben. In Ras Al Khaimah wurde dagegen bereits Fläche für ein zweites integriertes Resort reserviert.
Wynn Resorts erhielt im Oktober 2024 die erste kommerzielle Glücksspiellizenz der VAE von der GCGRA. Nach Angaben des Unternehmens wurde die Lizenz für eine Laufzeit von 15 Jahren erteilt.
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