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Eine Fabrik in Dubai zu errichten ist eine äußerst strategische Entscheidung für Investoren, die an der Schnittstelle des Nahen Ostens, Afrikas und Asiens produzieren möchten. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bieten ein wettbewerbsfähiges Steuerumfeld, eine fortschrittliche Logistikinfrastruktur und industrieorientierte Freizonen, die eine Investition in eine Produktionsstätte sowohl skalierbar als auch exportfähig machen. In diesem Leitfaden behandeln wir mit Stand Juli 2026 die Schritte zur Gründung eines Industrie- und Produktionsunternehmens in Dubai, die erforderlichen Lizenzen und Genehmigungen, den aktuellen Steuerrahmen und die wichtigsten Kostenpositionen – aus der Perspektive von Google SEO und der VAE-Gesetzgebung.
Wichtiger Hinweis: Die Sätze, Gebühren und Kostenangaben in den Tabellen auf dieser Seite wurden für Juli 2026 erstellt und können sich ändern. Für verbindliche und aktuelle Beträge und Sätze empfehlen wir, die Websites der zuständigen offiziellen Behörden (z. B. tax.gov.ae, moiat.gov.ae, DET) zu prüfen.
Inhaltsverzeichnis
Dank seiner geografischen Lage ist Dubai ein Produktions- und Re-Export-Zentrum, das Europa, Asien und Afrika verbindet. Die Erreichbarkeit eines Großteils der Welt innerhalb eines Flugradius von acht Stunden über den Hafen Jebel Ali und den internationalen Flughafen Al Maktoum senkt die Lieferkettenkosten für Hersteller erheblich.
Industriegebiete sind direkt an Hafen-, Flughafen- und Straßennetze angebunden, was den Import von Rohstoffen und den Export von Fertigwaren beschleunigt.
Mit einem niedrigen Körperschaftsteuersatz von 9 % und potenziell 0 % auf qualifizierende Freizoneneinkünfte sind die VAE ein attraktiver Standort für Produzenten.
Geplante Industriecluster mit fertigen Fabrikeinheiten, Lagern, Strom- und Wasseranschlüssen sowie Logistikdiensten verkürzen die Aufbauzeit.
Dubai zieht Ingenieure, Techniker und Bediener aus aller Welt an und ermöglicht so den schnellen Aufbau von Produktionsteams.
Darüber hinaus verschaffen die VAE den Herstellern dank ihres Netzes internationaler Handelsabkommen und Zollerleichterungen einen bevorzugten Zugang zu den Märkten des Golf-Kooperationsrats (GCC). Politische Stabilität, eine starke Bankinfrastruktur und die Möglichkeit von 100 % ausländischem Eigentum erhöhen die langfristige Sicherheit einer Produktionsinvestition. Relativ vorhersehbare Energiekosten und die in organisierten Industriegebieten angebotene fertige Infrastruktur verkürzen die Amortisationszeit kapitalintensiver Produktionsprojekte.
Das zentrale Dokument für die Produktion in Dubai ist die Industrielizenz. Auf dem Mainland wird diese Lizenz vom Department of Economy and Tourism (DET) ausgestellt; zusätzlich muss eine industrielle Produktionsregistrierung beim föderalen Ministerium für Industrie und fortschrittliche Technologie (MoIAT) erfolgen. In Freizonen wird die Lizenz von der jeweiligen Freizonenbehörde (z. B. JAFZA, Dubai Industrial City, Dubai South) ausgestellt.
| Lizenz / Registrierung | Ausstellende Behörde | Zweck |
|---|---|---|
| Industrielizenz | DET (Mainland) / Freizonenbehörde | Berechtigt zu Produktion, Verarbeitung, Montage, Verpackung |
| Industrielle Produktionsregistrierung | MoIAT (föderal) | Föderales Industrieregister und Zugang zu Anreizen |
| ICV-Zertifikat | MoIAT / autorisierte Prüfer | Belegt den lokalen Wertschöpfungsanteil, Vorteil bei öffentlichen Ausschreibungen |
Produktionsunternehmen werden in der Regel als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (LLC) oder als Freizonenunternehmen (FZCO/FZE) gegründet. Die Unternehmensform wird durch Faktoren wie Gesellschafteranzahl, Haftungsniveau, Zielmarkt und künftige Investorenbeteiligung bestimmt. Bei Anträgen auf eine Industrielizenz verlangen einige Zonen ein Mindestkapital und eine physische Anlage (Fabrik/Lager); daher sollte die Kapitalplanung nicht nur Gründungsgebühren, sondern auch Maschineninvestitionen und Betriebskapital umfassen. Der Aufbau einer skalierbaren Struktur senkt die Umstrukturierungskosten bei künftigen Kapazitätserweiterungen.
Neben der Industrielizenz können je nach Art der Anlage mehrere Freigaben erforderlich sein:
Die Reihenfolge der Genehmigungsprozesse variiert je nach Risikoklasse Ihrer Anlage. Bei Hochrisikoproduktion (z. B. Chemikalien oder brennbare Stoffe) sind Umwelt- und Zivilschutzfreigaben kritische Schritte, die vor der Lizenz eingeholt werden müssen. Die vollständige Vorbereitung der Genehmigungsunterlagen verhindert Verzögerungen durch erneute Anträge und verkürzt die Gesamtaufbauzeit erheblich. Ein erfahrener Berater reduziert das Prozessrisiko, indem er die richtige Reihenfolge der Behörden und den Dokumentensatz von Anfang an plant.
Der folgende Ablauf fasst die typische Reihenfolge der Gründung eines Produktionsunternehmens in Dubai zusammen:
| Schritt | Phase |
|---|---|
| 1 | Festlegung des herzustellenden Produkts und des Tätigkeitscodes |
| 2 | Genehmigung des Handelsnamens und der Vorabgenehmigungen |
| 3 | Wahl der Unternehmensform und des Standorts (Mainland/Freizone) |
| 4 | Erstellung des Gesellschaftsvertrags (MoA) und Anmietung der Fabrik/des Lagers (Ejari) |
| 5 | Abschluss der Umwelt-, Brandschutz- und DEWA-Freigaben |
| 6 | Erhalt der Industrielizenz und MoIAT-Registrierung |
| 7 | Registrierung für die Körperschaftsteuer und ggf. USt.; Eröffnung eines Bankkontos |
Wenn Sie in einer industrieorientierten Freizone wie RAKEZ produzieren möchten, können Sie für detaillierte Informationen zu Prozess und Anreizen unseren Leitfaden zur Fabrikgründung und Produktion in RAKEZ lesen.
Die Wahl des Produktionsstandorts hängt von Ihrem Zielmarkt und Ihrer Steuerplanung ab. Mainland-Unternehmen können direkt an den VAE-Binnenmarkt verkaufen, während auf Export und Re-Export ausgerichtete Freizonenunternehmen unter dem Status Qualifying Free Zone Person (QFZP) von 0 % Körperschaftsteuer auf qualifizierende Einkünfte profitieren können.
| Kriterium | Mainland | Freizone |
|---|---|---|
| Verkauf im Binnenmarkt | Direkt | Über Händler/Agenten |
| Steuervorteil | Standard-Körperschaftsteuer | 0 % mit QFZP (bedingt) |
| Beispielstandorte | DET-Zuständigkeit | JAFZA, Dubai Industrial City, Dubai South, NIP |
Zu den herausragenden Freizonen für die Produktion in und um Dubai gehören die logistikorientierte JAFZA, die Dubai Industrial City mit ihrer Industrieclusterung, das für Luftfahrt und Leichtindustrie geeignete Dubai South sowie der National Industries Park. In den benachbarten Emiraten werden Zonen wie RAKEZ und Hamriyah dank wettbewerbsfähiger Grundstücks- und Lagerkosten besonders von mittleren und großen Herstellern bevorzugt. Ausschlaggebende Kriterien bei der Zonenauswahl sind Anlagengröße, Deckenhöhe, Stromkapazität, Entfernung zum Hafen und verfügbare Visa-Kontingente.
Freizonenhersteller, die vom Steuervorteil von 0 % profitieren möchten, müssen Bedingungen erfüllen wie ausreichende wirtschaftliche Substanz, Einkünfte aus qualifizierenden Tätigkeiten, Einhaltung der Verrechnungspreisregeln und geprüfte Jahresabschlüsse. Ein Verstoß gegen eine dieser Bedingungen kann dazu führen, dass die Einkünfte dem Standardsatz von 9 % unterliegen.
Produktionsunternehmen in den VAE unterliegen dem folgenden zentralen Steuerrahmen:
| Steuer / Position | Satz / Schwelle (2026) |
|---|---|
| Körperschaftsteuer | 0 % bis 375.000 AED; darüber 9 % |
| USt. (VAT) | Standard 5 %; Registrierungsschwelle 375.000 AED |
| Small Business Relief | Für Steuerpflichtige mit einem Umsatz von höchstens 3.000.000 AED |
| QFZP (Freizone) | 0 % auf qualifizierende Einkünfte (bedingt) |
Die Kosten der Fabrikgründung variieren erheblich je nach Tätigkeitsart, Anlagengröße, gewähltem Standort und Personalzahl. Berücksichtigen Sie bei der Planung Ihres Gesamtbudgets die folgenden Hauptpositionen:
Ein genaues Budget erfordert eine tätigkeitsspezifische Machbarkeitsstudie. Um eine aktuelle, projektspezifische Kostenaufstellung zu erhalten, können Sie ein kostenloses Angebot und eine Beratung anfordern.
Sobald die Fabrik in Betrieb ist, bestehen die Pflichten zur regelmäßigen Buchführung, zur jährlichen Körperschaftsteuererklärung und – falls erforderlich – zur USt.-Erklärung fort. USt.-registrierte Steuerpflichtige müssen ihre Erklärungen innerhalb von 28 Tagen nach Ende des Steuerzeitraums einreichen. Je nach Art Ihres Produkts können auch AML-Compliance (Bekämpfung der Geldwäsche), Produktnormen und Kennzeichnungsanforderungen relevant werden. Die korrekte Einrichtung dieser Prozesse von Anfang an verhindert Strafen und ermöglicht es Ihnen, von möglichen Anreizen und Ausschreibungsvorteilen zu profitieren.
Die Errichtung einer Fabrik in Dubai öffnet die Produktion mit der richtigen Standort-, Lizenz- und Steuerplanung sowohl für den VAE-Binnenmarkt als auch für globale Märkte. Unser Expertenteam betreut den gesamten Prozess von der Gründung bis zur Lizenzierung.
Für die Produktion ist eine Industrielizenz erforderlich. Auf dem Mainland stellt sie das DET aus, in einer Freizone die jeweilige Freizonenbehörde; zusätzlich erfolgt eine industrielle Produktionsregistrierung beim MoIAT.
Wenn Sie den Direktverkauf an den VAE-Binnenmarkt anstreben, ist das Mainland meist geeigneter; bei Export und dem 0-%-QFZP-Steuervorteil ist oft eine Freizone vorzuziehen. Die Entscheidung hängt von Ihrer Tätigkeit und Marktplanung ab.
Die Körperschaftsteuer beträgt 0 % auf steuerpflichtiges Einkommen bis 375.000 AED und 9 % darüber. Qualifizierende Freizoneneinkünfte können bedingt mit 0 % besteuert werden (Quelle: tax.gov.ae, Juli 2026).
Je nach Tätigkeit sind eine Umweltgenehmigung der Gemeinde Dubai, eine Brandschutzfreigabe des Zivilschutzes und ein DEWA-Wasser-Strom-Anschluss erforderlich. Chemie-, Lebensmittel- oder Pharmaproduktion erfordert weitere behördliche Freigaben.
Die Dauer variiert je nach Standort, Freigaben und Anlagenbereitschaft. Bei vollständigen Unterlagen und Freigaben ist der Lizenzierungsprozess in der Regel in wenigen Wochen abgeschlossen; die Anlageninstallation ist separat zu planen.
Die Kosten hängen von Tätigkeitsart, Anlagengröße, gewählter Freizone/Mainland, Maschineninvestition und Personalzahl ab. Für eine aktuelle, projektspezifische Aufstellung werden eine Prüfung aus offiziellen Quellen und eine Beratung empfohlen.
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