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Die Kosten der Firmengründung in Hongkong bestehen 2026 aus zwei Ebenen. Die amtliche Ebene ist festgeschrieben und öffentlich: Eine elektronische Anmeldung ab dem 1. April 2026 kostet insgesamt 3.895 HKD, zusammengesetzt aus 1.545 HKD Eintragungsgebühr des Companies Registry und 2.350 HKD für die einjährige Business Registration. Bei Papieranmeldung liegt die amtliche Summe bei 4.070 HKD.
Die zweite Ebene taucht in Preislisten selten vollständig auf: Company Secretary, eingetragener Geschäftssitz in Hongkong, laufende Buchhaltung, die gesetzlich vorgeschriebene Jahresprüfung, die Gewinnsteuererklärung und bei Bedarf die Unterlagen für die Kontoeröffnung. Dieser Leitfaden trennt jede Position, nennt für jede Zahl die amtliche Quelle und zeigt, worin sich das erste vom zweiten Jahr unterscheidet.
Inhaltsverzeichnis
| AMTLICHE BASIS3.895 HKDElektronische Anmeldung, einmalig | REALISTISCHES ERSTES JAHR18.000 - 45.000 HKDBeratung oder digitale Dienstleistung | JÄHRLICHE PFLICHTEN16.000 - 52.000 HKDAb dem zweiten Jahr, aktive Gesellschaft |
Amtliche Gebühren sind fix und nicht verhandelbar. Variabel ist die Dienstleistungsebene, und ihr Treiber ist nicht der Umsatz, sondern die Zahl der Geschäftsvorfälle und die Qualität der Belege. Eine Beratungsgesellschaft mit fünfzehn Rechnungen im Monat und ein Onlinehändler mit sechshundert Bestellungen zahlen dieselbe Eintragungsgebühr, ihre Prüfungshonorare können sich jedoch um das Vier- bis Fünffache unterscheiden.
Die Eintragung einer lokalen Private Limited Company mit Stammkapital kostet elektronisch 1.545 HKD und in Papierform 1.720 HKD. Wird der Antrag abgelehnt, erfolgt keine vollständige Rückzahlung: Erstattungsfähig sind 1.280 HKD bei elektronischer und 1.425 HKD bei postalischer Einreichung. Die Differenz geht bei vermeidbaren Fehlern verloren, etwa bei einem abgelehnten Firmennamen oder einem fehlerhaften Formular NNC1. Namensprüfung und eine geklärte Gesellschafterstruktur sind daher eine Budgetfrage.
Das Inland Revenue Department bemisst die Gewerbeanmeldegebühr nach dem Zeitraum, in dem die Bescheinigung beginnt. Dadurch zerfällt das Kalenderjahr 2026 in zwei Abschnitte. Bescheinigungen mit Beginn vor dem 1. April 2026 tragen keine Abgabe an den Protection of Wages on Insolvency Fund, die Jahressumme beträgt 2.200 HKD. Ab dem 1. April 2026 wird die Abgabe von 150 HKD wieder erhoben, sodass sich 2.350 HKD ergeben.
| Beginn der Bescheinigung | Gebühr | Abgabe | Summe |
|---|---|---|---|
| 1. April 2025 bis 31. März 2026, ein Jahr | 2.200 HKD | 0 HKD | 2.200 HKD |
| Ab 1. April 2026, ein Jahr | 2.200 HKD | 150 HKD | 2.350 HKD |
| Ab 1. April 2026, drei Jahre | 5.720 HKD | 450 HKD | 6.170 HKD |
Die dreijährige Bescheinigung senkt die Jahreskosten von 2.350 HKD auf rund 2.057 HKD. Wer sicher mindestens drei Jahre tätig bleibt, erzielt damit eine kleine, aber reale Ersparnis.
| Position | Elektronisch | Papierform |
|---|---|---|
| Eintragungsgebühr | 1.545 HKD | 1.720 HKD |
| Business Registration, ein Jahr | 2.350 HKD | 2.350 HKD |
| Amtliche Summe | 3.895 HKD | 4.070 HKD |
| Erstattung bei erfolgloser Anmeldung | 1.280 HKD | 1.425 HKD |
Die Companies Ordinance schreibt kein Mindeststammkapital vor. Die im Netz verbreitete Zahl von 10.000 HKD ist eine Gewohnheit, keine gesetzliche Schwelle. Zwingend ist dagegen ein eingetragener Geschäftssitz in Hongkong, und diese Adresse bleibt eine feste Budgetposition. Sinnvoller als ein gesetzliches Minimum ist eine Kapitalhöhe, die zum Onboarding-Profil der Bank und zum Liquiditätsbedarf der ersten sechs Monate passt.
Die vollständige Unterlagenliste und die Verfahrensschritte finden Sie in unserem Leitfaden zur Firmengründung in Hongkong.
Pakete allein am Endpreis zu vergleichen, ist die häufigste Ursache für Fehlplanungen. Die folgende Tabelle trennt die Positionen der ersten zwölf Monate danach, ob sie zwingend sind. Alle Beträge in HKD; außer den amtlichen Gebühren handelt es sich um Marktschätzungen.
| Kostenposition | Übliche Spanne (HKD) | Status |
|---|---|---|
| Amtliche Gründungsgebühren | 3.895 fix | Pflicht |
| Company Secretary | 2.000 - 6.000 | Pflicht |
| Eingetragener Geschäftssitz in Hongkong | 1.000 - 4.500 | Pflicht |
| Gesellschaftsregister und Significant Controllers Register | 500 - 2.000 | Pflicht |
| Laufende Buchhaltung | 4.000 - 18.000 | Pflicht |
| Gesetzliche Jahresprüfung | 6.000 - 22.000 | Pflicht, außer dormant |
| Gewinnsteuererklärung | 2.000 - 7.000 | Pflicht |
| Amtliche Gebühr für die Jahresmeldung NAR1 | 105 fix | Pflicht |
| Unterstützung bei Bank oder Zahlungsinstitut | 3.000 - 12.000 | Fallabhängig |
| Dossier für Gewinne aus ausländischer Quelle | 8.000 - 35.000 | Fallabhängig |
| Szenario | Relatives Gewicht | Geschätzte Spanne |
|---|---|---|
| Gesellschaft im gesetzlichen Dormant-Status | 12.000 - 20.000 | |
| Beratung oder digitale Dienstleistung, 10 bis 30 Vorgänge monatlich | 18.000 - 45.000 | |
| Handel, Lager oder E-Commerce, ab 200 Vorgängen monatlich | 35.000 - 70.000 und mehr |
Die amtliche Gebühr ist in allen drei Fällen identisch. Den Unterschied machen allein die Stunden, die Buchhaltung und Prüfer aufwenden. Kontoeröffnung, Reisen, Lizenzen, Lohnabrechnung, Visa und Markenanmeldung liegen außerhalb dieser Tabelle.
Ab dem zweiten Jahr stehen zwei getrennte amtliche Zahlungen im Kalender, und keine ersetzt die andere. Die erste ist die Verlängerung der Business Registration beim Inland Revenue Department, ab dem 1. April 2026 mit 2.350 HKD für ein Jahr. Die zweite ist die Jahresmeldung NAR1 beim Companies Registry, 105 HKD bei Einreichung innerhalb von 42 Tagen nach dem Jahrestag der Eintragung.
Verspätung wird hier unmittelbar zu Geld, und der Registrar of Companies hat keine Befugnis, die erhöhten Gebühren zu erlassen.
| Zeitpunkt der Einreichung | Fällige Gebühr | Vielfaches der Regelgebühr |
|---|---|---|
| Innerhalb von 42 Tagen nach dem Stichtag | 105 HKD | - |
| Mehr als 42 Tage, bis 3 Monate | 870 HKD | 8-fach |
| Mehr als 3 Monate, bis 6 Monate | 1.740 HKD | 16-fach |
| Mehr als 6 Monate, bis 9 Monate | 2.610 HKD | 24-fach |
| Mehr als 9 Monate | 3.480 HKD | 33-fach |
Für eine aktive Gesellschaft mit geringem bis mittlerem Volumen liegt das jährliche Compliance-Budget meist zwischen 16.000 und 52.000 HKD. Konzernstrukturen, mehrere Bankkonten, verschiedene Währungen oder eine Offshore-Quellenargumentation verschieben die Spanne auf 30.000 bis 70.000 HKD und darüber. Das Prüfungshonorar richtet sich nach der Zahl der zu prüfenden Vorgänge und der Ordnung der Belege, nicht nach dem Umsatz.
| Stufe des steuerpflichtigen Gewinns | Satz für Kapitalgesellschaften | Steuer auf 2.000.000 HKD Gewinn |
|---|---|---|
| Erste 2.000.000 HKD | 8,25 Prozent | 165.000 HKD |
| Anteil über 2.000.000 HKD | 16,5 Prozent | Auf den übersteigenden Betrag |
Der Satz gilt für den nach der Inland Revenue Ordinance ermittelten steuerpflichtigen Gewinn, nicht für den Umsatz. Verbundene Gesellschaften können die niedrigere Stufe nicht mehrfach automatisch beanspruchen; eine Gesellschaft wird benannt. Hongkong erhebt keine allgemeine Umsatz- oder Mehrwertsteuer, keine Kapitalertragsteuer und keine allgemeine Quellensteuer auf Dividenden; die Erbschaftsteuer ist für Todesfälle ab dem 11. Februar 2006 abgeschafft.
Nein. Hongkong wendet das Territorialitätsprinzip an, und maßgeblich ist nicht der Wohnsitz des Inhabers, sondern der Ort, an dem die gewinnbringenden Tätigkeiten ausgeführt werden. Die Leitlinie des Inland Revenue Department formuliert es knapp: Entscheidend ist, was der Steuerpflichtige getan hat, um den Gewinn zu erzielen, und wo er es getan hat. Im Handel zählt der Ort, an dem Kauf- und Verkaufsverträge verhandelt, geschlossen und ausgeführt werden; Nebentätigkeiten wie Büroanmietung oder Personalsuche bestimmen die Quelle nicht.
Eine Offshore-Argumentation ist deshalb Dokumentationsarbeit und kein Verkaufsversprechen. Verträge, Korrespondenz, Lieferbelege, Reisenachweise, Entscheidungswege und Kontobewegungen müssen einander bestätigen. Die Erstellung dieses Dossiers und der Schriftwechsel mit der Behörde sind die am häufigsten unterschätzte Budgetposition.
Zwei Regelwerke fehlen in vielen Kostenübersichten, sind für mittlere und größere Strukturen aber maßgeblich. Das erste ist die Ausnahmeregelung für Einkünfte aus ausländischer Quelle: Für Einheiten multinationaler Gruppen sind ausländische Zinsen, Dividenden, Einkünfte aus geistigem Eigentum und Veräußerungsgewinne nur dann befreit, wenn die Anforderungen an wirtschaftliche Substanz, Nexus oder Beteiligung erfüllt sind. Das zweite ist die Mindestergänzungssteuer, die für Geschäftsjahre ab dem 1. Januar 2025 gilt und den effektiven Satz auf 15 Prozent anhebt, sofern der Konzernumsatz in mindestens zwei der vier vorangegangenen Geschäftsjahre 750 Millionen Euro oder mehr betrug.
Die Position des Companies Registry ist eindeutig: Der Jahresabschluss aller Gesellschaften ist prüfungspflichtig, einschließlich der Gesellschaften unter der Reporting Exemption, ausgenommen sind allein Dormant-Gesellschaften. Die vereinfachte Berichterstattung für kleine Privatgesellschaften reduziert die Angabepflichten, hebt die Prüfung aber nicht auf. Fehlende Kontobewegungen machen eine Gesellschaft ebenfalls nicht dormant, dafür sind ein förmlicher Beschluss und der entsprechende Status nötig.
Ein neu registriertes Unternehmen erhält seine erste Gewinnsteuererklärung in der Regel rund 18 Monate nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit oder nach der Eintragung, und Erklärungen sind üblicherweise binnen eines Monats nach Ausstellung einzureichen. Wer Buchhaltung und Prüfung erst nach Eintreffen des Umschlags beginnt, zahlt Eilzuschläge und riskiert fehlende Belege. Wer ab dem ersten Tag monatlich bucht, hält das Prüfungshonorar planbar.
Einnahmen- und Ausgabenbücher, Rechnungen, Kontoauszüge, Verträge sowie Vermögens- und Schuldenaufzeichnungen sind mindestens sieben Jahre aufzubewahren. Wer ohne triftigen Grund keine ausreichenden Aufzeichnungen führt, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 100.000 HKD. Auch bei Cloud-Buchhaltung sollten Bank- und Zahlungsdienstleisterdaten regelmäßig gesichert werden, denn geschlossene Konten geben historische Auszüge selten problemlos heraus.
Eintragung und Kontofreigabe sind zwei getrennte Vorgänge. Das Companies Registry gründet die Gesellschaft; das Compliance-Team der Bank entscheidet eigenständig über Geschäftsmodell, Hintergrund der Gesellschafter und Direktoren, Kunden- und Lieferantenländer, erwartetes Transaktionsvolumen und Mittelherkunft. Eine eingetragene Gesellschaft ist kein garantiertes Konto.
Antragsgebühren, Mindestguthaben, monatliche Kontoführung und Auslandsüberweisungen unterscheiden sich je nach Institut, eine einheitliche amtliche Summe gibt es nicht. Steht im Paket eine Bankbegleitung, sollten vier Punkte getrennt abgefragt werden: Bankauswahl und Vorprüfung, Erstellung von Geschäftsplan und Unterlagen, Vorbereitung auf das Gespräch und die Frage, ob eine zweite Bewerbung nach einer Ablehnung enthalten ist.
Zum Vergleich der Institute und der verlangten Unterlagen empfehlen wir die besten Banken in Hongkong sowie unsere Anleitung zum Firmenkonto in Hongkong.
Die wirksamste Kostenkontrolle ist nicht die Verhandlung zum Jahresende, sondern der Monatsabschluss, bei dem Kontoauszüge mit Verkaufs- und Ausgabenbelegen abgeglichen werden. Eine saubere Akte verringert Stichproben und Rückfragen des Prüfers, und das schlägt direkt auf das Honorar durch.
| 1 | Vor der Anmeldung | Namensprüfung, Gesellschafterstruktur, Tätigkeitsbeschreibung und Kapitalplan werden festgelegt. |
| 2 | Tag der Anmeldung | NNC1, Satzung und Ausweisunterlagen werden elektronisch eingereicht, 3.895 HKD werden gezahlt. |
| 3 | 1 bis 5 Werktage | Certificate of Incorporation und Business Registration Certificate werden ausgestellt. |
| 4 | Erste 30 Tage | Geschäftssitz, Company Secretary, Gesellschaftsregister und Significant Controllers Register werden eingerichtet. |
| 5 | Erste 60 bis 90 Tage | Ein eigenes KYC-Dossier für Bank oder Zahlungsinstitut wird erstellt und eingereicht. |
| 6 | Monatlich | Rechnungen, Verträge und Kontobewegungen werden in der Buchhaltung erfasst. |
| 7 | Jahrestag plus 42 Tage | NAR1 wird für 105 HKD eingereicht, die Business Registration für 2.350 HKD verlängert. |
| 8 | Etwa im 18. Monat | Die erste Gewinnsteuererklärung trifft ein; Abschluss, Prüfung und Einreichung erfolgen gemeinsam. |
3.895 HKD sind nur der Anteil des Staates. Secretary, Adresse, Buchhaltung, Prüfung und Steuerakte stecken nicht darin. Liegt ein Angebot nahe an dieser Zahl, sollte schriftlich geklärt werden, wo der Leistungsumfang endet.
Manche Pakete stellen Secretary oder Adresse im ersten Jahr kostenlos. Entscheidend sind der Preis im zweiten Jahr, die Kündigungsbedingungen und die Frist, in der Gesellschaftsunterlagen bei einem Anbieterwechsel herausgegeben werden. Fehlen diese drei Punkte im Vertrag, ist das Budget des zweiten Jahres unbekannt.
Eine Gesellschaft ohne Kontobewegungen ist nicht dasselbe wie eine Gesellschaft im gesetzlichen Dormant-Status. Solange dieser Status nicht besteht, laufen Prüfungs- und Meldepflichten weiter, und Säumnisgebühren entstehen.
Eine Steuerposition wird mit Quellenanalyse und Belegen verteidigt, nicht mit einem Satz aus einem Verkaufstext. Ändert sich das Geschäftsmodell, ist die Beurteilung neu vorzunehmen.
Der Berater bereitet die Unterlagen vor, die Entscheidung trifft das Compliance-Team der Bank. Eine Ablehnung oder eine Nachforderung von Unterlagen gehört von Anfang an in Budget und Zeitplan.
Das Budget in Hongkong ist nur die halbe Rechnung. Gesellschafter und Direktoren, die anderswo steuerlich ansässig sind, treffen im Wohnsitzstaat auf Einkommensteuer, Hinzurechnungsbesteuerung, Verrechnungspreise, das Risiko einer Betriebsstätte und die Anwendung von Doppelbesteuerungsabkommen. Jeder dieser Punkte ist eine eigene Beratungsposition. Eine Gründung in Hongkong beseitigt die Melde- und Erklärungspflichten im Wohnsitzstaat nicht.
Ein belastbarer Vergleich addiert daher beide Seiten: Compliance in Hongkong zuzüglich Steuerberatung im Wohnsitzstaat und einer möglichen Zusatzbelastung. Entscheidungen allein anhand des Satzes von 8,25 Prozent erzeugen erfahrungsgemäß im zweiten Jahr eine unerwartete Rechnung.
Der nützlichste Vergleich in Hongkong ist nicht der Gründungspreis, sondern die Gesamtkosten der ersten 24 Monate. Wenn amtliche Gebühren, Company Secretary, Geschäftssitz, Buchhaltung, Prüfung, Steuerakte und Bankbegleitung jeweils als eigene Zeile ausgewiesen sind, verschwinden Überraschungsrechnungen weitgehend. Zwei Angebote mit unterschiedlichem Leistungsumfang zu vergleichen, führt zu keinem verwertbaren Ergebnis.
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Alle amtlichen Zahlen dieser Seite wurden am 18. August 2026 anhand der folgenden Quellen geprüft.
Bei elektronischer Anmeldung ab dem 1. April 2026 beträgt die amtliche Summe 3.895 HKD. Darin enthalten sind 1.545 HKD Eintragungsgebühr des Companies Registry und 2.350 HKD für die einjährige Business Registration. In Papierform sind es 4.070 HKD. Company Secretary, Geschäftssitz, Buchhaltung, Prüfung und Beratung werden gesondert berechnet.
Amtlich fallen 2.350 HKD für die einjährige Business Registration und 105 HKD für die fristgerechte Jahresmeldung an. Zusammen mit Company Secretary, Geschäftssitz, Buchhaltung und Prüfung planen aktive Gesellschaften mit geringem bis mittlerem Volumen meist 16.000 bis 52.000 HKD im Jahr. Diese Spanne ist eine Marktschätzung, kein amtlicher Tarif.
Für Kapitalgesellschaften gilt ein zweistufiger Gewinnsteuersatz: 8,25 Prozent auf die ersten 2.000.000 HKD steuerpflichtigen Gewinns und 16,5 Prozent auf den übersteigenden Teil. Der Satz bezieht sich auf den nach der Inland Revenue Ordinance ermittelten Gewinn, nicht auf den Umsatz. Innerhalb verbundener Gesellschaften kann nur eine Einheit die niedrigere Stufe wählen.
Nein. Hongkong wendet das Territorialitätsprinzip an, entscheidend ist der Ort der gewinnbringenden Tätigkeit. Ein ausländischer Kunde oder eine Überweisung von einer Auslandsbank genügt allein nicht. Wo der Vertrag verhandelt wurde, wo die Leistung tatsächlich erbracht wurde und wo die Entscheidungen fielen, muss durch Unterlagen belegt sein.
Ja, mit einer Ausnahme. Nach Darstellung des Companies Registry ist der Jahresabschluss aller Gesellschaften prüfungspflichtig, einschließlich der Gesellschaften unter der Reporting Exemption; ausgenommen sind Dormant-Gesellschaften. Die vereinfachte Berichterstattung kleiner Privatgesellschaften mindert die Angabepflichten, nicht die Prüfung. Fehlende Kontobewegungen begründen keinen Dormant-Status.
Fristgerecht innerhalb von 42 Tagen sind es 105 HKD. Danach betragen die Gebühren 870 HKD bis drei Monate, 1.740 HKD bis sechs Monate, 2.610 HKD bis neun Monate und 3.480 HKD bei mehr als neun Monaten. Der Registrar kann diese erhöhten Gebühren nicht erlassen, zusätzlich droht die Verfolgung der Gesellschaft und der verantwortlichen Personen.
Eine übliche Private Limited Company lässt sich elektronisch gründen, die meisten Schritte laufen aus der Ferne. Im Rahmen der KYC-Prüfung werden Ausweis, Adressnachweis, eine Tätigkeitsbeschreibung und Nachweise zur Mittelherkunft verlangt. Die Kontoeröffnung ist ein eigener Vorgang; die Bank kann ein Videogespräch, weitere Unterlagen oder einen Besuch vor Ort verlangen.
Nein. Für Direktoren besteht kein Ansässigkeitserfordernis. Ein Company Secretary muss als natürliche Person gewöhnlich in Hongkong ansässig sein, als juristische Person dort seinen eingetragenen Sitz oder Geschäftssitz haben. In einer Privatgesellschaft darf der alleinige Direktor nicht zugleich Secretary sein, und die Gesellschaft benötigt einen eingetragenen Geschäftssitz in Hongkong.
Die Companies Ordinance sieht kein Mindeststammkapital vor. Im Netz kursierende Zahlen wie 10.000 HKD sind keine gesetzliche Schwelle. Die Kapitalhöhe sollte sich am tatsächlichen Geschäftsbedarf und am Erwartungsprofil der Bank beim Onboarding orientieren.
Nein. Die Kontoeröffnung ist eine eigenständige Compliance- und Risikoentscheidung. Geprüft werden Geschäftsmodell, Hintergrund von Gesellschaftern und Direktoren, Kunden- und Lieferantenländer, Mittelherkunft und erwartetes Transaktionsvolumen. Eine Ablehnung oder Nachforderung von Unterlagen sollte daher von Beginn an in Budget und Zeitplan stehen.
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